Die Gartenterrasse selber bauen
Eine Terrasse verleiht jedem Garten den gewissen Chic. Allerdings verlangen Fachfirmen hohe Preise für ihre Arbeit. Dabei kann jeder fortgeschrittene Handwerker, der ein wenig Geschick mitbringt, eine Terrasse selber bauen.
Zuerst sollte man sich Gedanken machen, aus welchem Material die Terrasse bestehen soll. Besonders beliebt ist Holz. Es ist leicht zu verarbeiten, bei guter Pflege lange haltbar und auch für den Hobbyheimwerker leicht zu handhaben. Besonders beliebt sind Tropenhölzer wie Teak. Ist dieses jedoch illegal gerodet, wir der Regenwald aktiv geschädigt. Als (günstige) Alternative bieten sich heimische Hölzer wie Douglasie oder Lärche an.
Beachten Sie: Eine gute Planung ist die halbe Arbeit. Nehmen Sie sich also Zeit! Messen Sie genau aus, wie groß die Terrasse werden soll. Eine detaillierte Skizze ermöglicht Ihnen einen genauen Überblick auch während der Bauarbeiten. Außerdem lässt sich mit guter Planung bares Geld sparen, da von vornherein klar ist, wie viel Material benötigt wird.
Zuerst ist wichtig den Untergrund für die Trägerkonstruktion vorzubereiten. Wenn Sie eine Holzterrasse bauen, sollte die Trägerkonstruktion aus Betonsteinen auf kleinen Fundamenten bestehen, auf denen das Holz aufliegt. So kann es sich bei Regen und Sonne bewegen.
Auf die Trägerkonstruktion können die hölzernen Querbalken aufgelegt werden. Deren exakte Ausrichtung ist essenziell, da die Dielen im nächsten Arbeitsschritt auf diese aufgeschraubt werden. Wenn hier Arbeitsfehler geschehen, hat dies Einfluss auf die Langlebigkeit und Stabilität der Terrasse.
Die Dielen werden nun mit speziellen Holzschrauben befestigt. Der Bohrer sollte dabei einen Millimeter größer sein, als die Schrauben. So kann sich das Holz noch bewegen und Spannungen im Holz werden vermieden.
Der Terrassenbau ist für einen Laien nicht zu empfehlen. Notfalls sollte man sich Rat und Hilfe von einem Profi holen. Dies reduziert unnötigen Stress. Außerdem können bereits vermeintliche Kleinigkeiten, wie z.B. das Platzieren von Holz direkt an der Hauswand auf Kosten der Stabilität und Langlebigkeit gehen. An dem Übergang von Holz zu Hauswand sammelt sich viel Feuchtigkeit, welche das Holz schnell morsch werden lässt. Mit professioneller Hilfe ersparen Sie sich im Zweifelsfall also nicht nur Stress, sondern auch noch bares Geld.
